Die Shamrock 9.50
Entstehung:
Nach den
Erfolgen des Monotype 7.50 von Gilles Bretecher
wurde 1990 die Shamrock 9.50 für die Tour de France
à la Voile entworfen. Leider konnte sie sich gegen
die JOD 35 nicht durchsetzen, welche als
Standardboot der Tour de France für mehrere Jahre
ausgewählt wurde.
Die Shamrock war ursprünglich als Einheitsboot
geplant worden und nicht um eine bestimmte Formel
optimal auszunutzen. Deshalb lautete der
ursprüngliche Name auch "Monotype" 9.50.
Danach wurden von der Werft KL Nautic in Auray
(Bretagne) nur noch wenige Exemplare der Shamrock
9.50 gebaut. Im
wesentlichen entstanden zwei Ausführungen:
Die MK2 mit Backstagen, 7/8 - Rigg und
Selbstwendefock in Sandwich-Bauweise (Rumpf), wovon
noch einige Exemplare an der Atlantik-Küste und in
der Normandie segeln. Der Prototyp davon - welcher
nur 1.8t wog - wurde im unten aufgeführten
Vergleich im Artikel des Magazins "Voiles et
Voiliers" getestet (Artikel
Voiles et Voiliers (2,4MB)).
Die MK1 ohne Backstagen, 9/10 - Rigg in
Massivlaminat. Davon segelt eine auf dem Genfersee.
Der Prospekt ist unten aufgeführt
(Prospekt Shamrock
9.50 MK2).
Daneben wurden einige exotische Exemplare
angefertigt, wie z.B. mit Teak Deck und
geschlossenem Cockpit oder sogar mit Ballasten.
Allgemeine Dokumentation:
Verkaufsdokumentation
(handelt sich allerdings um die MK1):
Prospekt Shamrock
9.50 MK2
Verkaufsprospekt (des Prototyps):
Flyer Shamrock
9.50
Vergleich
in Voiles et Voilier mit JOD35 und
First Class Europe : Artikel
Voiles et Voiliers (2,4MB)
Speed:
Polarkoordinaten im
Vergleich mit verschiedenen Booten aus der
damaligen Zeit:
Sélection, First Class Europe, Surprise, Figaro
Solo, Drachen, Sprint und dem "kleinen Bruder" der
Shamrock 9,50 - dem Monotype
7,50.
Technische Daten:
Länge
über alles:
9.50 m
Länge
Wasserlinie:
8.16 m
Breite:
2.48m
Tiefgang:
1.68m
Verdrängung:
2.3 t
Ballast:
1.0t
Masthöhe:
13.30m
Baujahr:
1991
Beschläge:
Harken
Lewmar
Segel:
Fragnière-Mégroz
(website)
North

